DHL Express dreht an der Preisschraube. Erhöhungen schwanken von Land zu Land

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Das Versenden wird mit DHL Express teurer. Der internationale KEP-Dienstleister kündigt ab dem kommenden Jahr einen Preisanstieg an, wobei die Anhebung von Land zu Land recht unterschiedlich ausfällt.

DHL Express dreht an der Preisschraube. Erhöhungen schwanken von Land zu Land
Foto: Deutsche Post DHL Group

DHL Express gibt die jährliche Anpassung der Preise bekannt, die unter Berücksichtigung der Inflations- und Währungsdynamik sowie der Verwaltungskosten im Zusammenhang mit Regulierungs- und Sicherheitsmaßnahmen angepasst werden.

Diese Maßnahmen werden von nationalen und internationalen Behörden regelmäßig aktualisiert, in jedem der mehr als 220 Länder und Gebiete, in denen DHL Express aktiv ist.

Zum 1. Januar 2023 steigen die Preise

Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten variieren die Preisanpassungen von Land zu Land und gelten für alle Kunden, sofern nichts anderes in den Verträgen vereinbart wurde.

In Österreich wird die Erhöhung zum Jahresbeginn 9,9 Prozent betragen, verglichen mit 2022 gab DHL Express (Austria) GmbH letzte Woche bekannt. In Polen hingegen wird der Anstieg sogar 14,9 Prozent betragen, bestätigte Tomasz Buraś, CEO von DHL Express Polen. Wie hoch die Preisanpassung in Deutschland genau ausfallen wird, ist noch nicht bekannt.

Mit der jährlichen Preisanpassung sind wir in der Lage, in unsere Infrastruktur und Technologie zu investieren, um widerstandsfähige, nachhaltige und erstklassige Kundenlösungen zu gewährleisten. Dazu gehören hochmoderne Flugzeuge und Fahrzeuge, die Erweiterung unserer Drehkreuze und Gateways, um der steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden, und Investitionen in umweltfreundlichere und ‚grüne‘ Lösungen wie nachhaltigen Flugkraftstoff und Elektrofahrzeuge.” – sagte Ralf Schweighöfer, CEO DHL Express Austria.

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